Creating Memories

August 12, 2016
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The feeling of regret can be caused by unexpected situations and things. The longest day of the year has gone by and we are getting closer to the longest night with every day. It was on my evening walk around my neighbourhood when this thought and the feeling of regret tickled me softly. I had big plans for this summer, images of great adventures, just like summer 2003 when we were young and free, but I somehow ended up spending my time studying for exams. I was sick the week before. I was laying there with a light fever, wondering if that was it. I was wondering about this summer, the time, about the perfect results of my exams. Is that really all that’s left?

That’s how it is with wondering and questioning things, once you’ve started rolling the ball, it keeps rolling and rolling. So I kept wondering if this feeling of regret would be my companion for my entire life. What if one day, I won’t only regret the loss of one summer, but the best summers of my life, the time, when we were healthy, curious, brave and vigorous? What if I then have no time anymore, because I am seventy, with a light fever, hoping that it may not be my last one?

In those moments, I wish all chapters of my life, could be as happy and colourful as the moment we shot this article. It was some weeks ago, in a little village here in Germany. It was so cute. It was one of those villages, where the world is still all right. Vineyards edged the horizon, but not that much just gently, enough space to dream and to breathe in beautiful sunsets. It was one of those afternoons, in this comfortable and airy dress  (bought new from like’s suitcase  :D) and these shoes from ZARA (Nati’s suitcase and of course with permission ;)). Where did I stop? Well, it was one of these afternoons we spent exploring the unknown, telling stories, eating ice cream and shooting photos to create good memories to remember, when we are seventy whilst in bed, with a light fever.

I hope you are all doing well. Go out enjoy the summer and make good memories guys.

DE

Es wird wieder früher dunkel. Nicht so viel früher, aber so, dass es auffällt. Der längste Tag im Jahr ist über einen Monat hin. Als ich heute Abend spazieren ging und merken musste, dass es bereits dämmerte, empfand ich ein tiefes Gefühl des Bedauern. Ich hatte mir so viel vorgenommen für diesen Sommer. Ich wollte abends länger wach bleiben, etwas erleben, viel wegfahren, am Baggersee liegen. Ich wollte draußen sein, frei und unbefangen, wie damals Sommer 2003 mit 8. Jetzt rennt mir mal wieder die Zeit davon. Ich war die letzte Woche krank, was mein Bedauern noch verstärkte. Ich lag also da, in einem leichten Fieber und fragte mich, ob es das war. Der Sommer. Die Zeit, die verlorene. Ich habe die meiste Zeit davon am Schreibtisch verbracht, büffelnd (nicht für den Blog, das ist mein Antidot). Das Zeugnis glänzt, die Zeit dahin. So ist das also.

Ich frage mich, ob ich dieses Gefühl mein Leben hinweg immer wieder verspüren werden muss. Vielleicht eines Tages nicht nur um einen verlorenen Sommer, sondern um die verlorenen Sommer meines Lebens. Die Jahre, in denen man noch kraftvoll und fit war. Dann, wenn ich im Bett liege, mit einem leichten Fieber, Mitte Siebzig (vielleicht auch Ende Siebzig, wenn das ganze hier nicht vorher den letzten Akt spielt, nur um realistisch zu sein). Dann, wenn ich viel Zeit habe, nur keine Kraft mehr. Wird es das gewesen sein? Ist es das, was uns erwartet?

In diesem Moment wünsche ich mein Leben bestünde größten Teils aus diesen Momenten, wie der, in dem wir diese Fotos geschossen haben. Vor einiger Zeit, in einer kleinen süßen Stadt in der Nähe von Bonn. Sie war wirklich süß. Es war einer dieser kleinen Städte, in der die Welt noch in Ordnung zu sein schien. Weinberge beschränkten den Horizont, jedoch nur zart, es blieb noch genug Raum für Tagträume und Sonnenuntergänge. Es war einer dieser Nachmittage, in diesem luftigem Kleid (neu gekauft aus dem Koffer meiner kleinen Schwester ;)), ich mag die Einfachheit und die Art, wie es fällt. Um den Beinen etwas Länge zu geben, entschied ich mich für diese Keilsandalen (aus dem Koffer meiner großen Schwester, mit Einwilligung versteht sich). Wo bin ich stehen geblieben? Es war einer dieser Nachmittage, an denen man die unbekannte Stadt erkundigt, an einem Eis leckt und Erinnerungsfotos schießt. Die Zeit festhalten, vielleicht auch die damit verbundenen Gefühle. Die Zeit festhalten, an die wir gern zurück blicken wollen, mit Mitte Siebzig, in unserem letzten Fieber.

Ich hoffe es geht euch gut Leute und ich hoffe ihr genießt euren Sommer.

“There are memories that time does not erase… Forever does not make loss forgettable, only bearable.”
― Cassandra Clare, City of Heavenly Fire

Dress:  ONLY (similar here from EDITED)

Shoes:  ZARA  (similare here from ZARA)

Nella♣

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